Die Geschichte

Wenn die Bank zum Räuber wird ...

... dann hat "Bankraub" eine ganz andere Bedeutung!


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Begonnen hat alles ganz harmlos 1998, als Egon und seiner Frau eine Fremdwährungs-Finanzierung von einem Finanzmakler mit grossen Vorteilen schmackhaft gemacht wurde, die Bonität war tadellos, die Finanzierung somit kein Problem.

Hier nun eine Auflistung der relevanten Daten durch Mens:ch Egon:

Kreditaufnahme: Ende Dez. 1998 und ein Teil 1999 in Schweizer Franken u. Yen

Gesamtbetrag: ATS 3.241.135,00 (€ 235.542.47,00) davon wurden ATS 1.518.748.12 (€ 110.371.73) in zwei Fondsgebundene Lebensversicherungen einbezahlt, die bis Ende 2011 den ganzen Kredit laut den Versprechungen des Maklers zur Gänze abgedeckt hätten! Die gesamten Geschäftsabwicklungen wurden nicht in der Raiffeisenbank Jenbach/Wiesing, sondern privat bei dem Makler (der inzwischen verstorben ist) mit Hrn. Andreas Troppmair (Raiba Jenbach/Wiesing) und seinem Stellverteter, in Telfs vorgenommen! 

Im November 2007 wurden auf Empfehlung der Raiba Jenbach durch Hrn. Troppmair die beiden Fonds Aspecta € 89.468.64 und UNIQA € 25.646.43 aufgrund starker Kursverluste gekündigt und auf zwei Darlehenskonten der Raika Jenbach einbezahlt - insgesamt also €115.114.97. Wobei ich im Schnitt eine monatliche Rückzahlungsrate Zins und Tilgung zuerst in ATS 6.500,00 bis 8.400,00 dann von € 563,00 bis € 693,00 und teilweise auch mehr bezahlt habe. Das sind ab Jänner 1999 bis November 2013 mindestens € 99.120,00 (Berechnung monatlich mit Durchschnittswert € 590.-). 

Dazu kommen Kursgewinne durch Konvertierungen JPY /CHF, laut Abrechnung der Raiba Jenbach vom 12.05.2003, in Höhe von € 50.075,00 und den Kursgewinn vom März 2006, € 5.598,93 lt. Hrn. Andreas Troppmair, dann Kursgewinn im Juni 2007 €18.900,00. Wenn von € 235.542.47 ursprünglicher Kreditsumme insgesamt also € 286.807,00 zurückbezahlt wurden (Überzahlung zur Kreditsumme: € 51.264,53), warum will die Raiba Jenbach dann noch € 57.008,79 bekommen? Wofür? Denn dazu kommen noch die Beträge für Gebühren, Spesen und Provisionen, die die benannte Darlehensumme als solche um ca 8.000,00  Euro verringerten (diese Beträge wurden gleich abgezogen!), und auch die laufenden Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühren von mehr als tausend Euro, die ebenfalls zu der Summe von 286.807,00 schlußendlich zum bezahlen noch dazu kamen!

Diese Frage stellte ich auch schriftlich, die Antwort steht bis heute aus!! Statt einer normalen Antwort auf eine normale, absolut berechtigte Frage, erhielt ich weitere Mahnungen und schließlich die Fälligstellung des (wofür und wie zustande gekommenen?) aushaftenden Saldos! Und in weiterer Folge die Schreiben von Rechtsanwälten, Bezirksgericht Imst und Landesgericht Innsbruck. Bis hin zur angeordneten Sachwalterschfaftsfeststellung und schließlich die anberaumte Zwangsversteigerung am 12. Februar 2016.

Doch weiter in der Chronologie:

Der angeblich aushaftende Differenzbetrag war ersichtlich am Kontoauszug vom 31.12.2012 und betrug € 58.623.62. Ich habe mich darufhin natürlich entsprechend erkundigt, aber - wie oben erwähnt - leider keine Antwort erhalten. Bis heute nicht!

Ab September 2013 habe ich der Raiba Jenbach, den Rechtsanwälten, Gerichten immer folgende Mitteilung über meinen Zahlungswillen gemacht: "Hierzu teile ich ihnen mit, dass ich mich glücklich schätzen würde, ihren Forderungen nachkommen zu können ... im UCC Gesetz gibt es einen Anspruch der nicht widerlegt wurde, dass alle Banken und Regierungen für geschäftsunfähig erklärt wurden ... Ich erwarte innerhalb der nächsten 72 Stunden unter der Strafe des Meineids, ihre ausreichend verifizierte Antwort die den Nachweis erbringt, dass sie die Legitimation besitzen, die oben angeführten angeblichen Forderungen an mich zu stellen. Ebenso verlange ich innerhalb der oben angegebenen Frist die Dokumentation der Finanzierung ausgefüllt retour!"

Die Antwort erfolgte Im November 2013 von der Raiffeisenbank Jenbach Wiesing durch Hrn. Andreas Troppmair, der mir die gesamte Summe in Höhe von € 56.592.87 fällig stellte.

Aufgrund der vom Landesgericht Innsbruck nicht überprüfter Behauptungen der klagenden Partei Raiffeisenbank Jenbach/ Wiesing durch ihre Rechtsanwälte, wurde vom Richter
Markus Schranz am 8. Jänner 2014 ein bedingter Zahlungsbefehl an meine Person zugestellt.
Nun tritt auch das Bezirksgereicht Imst auf den Plan und Richter Dr. Wolfgang Besler ordnete im Februar 2014 die Feststellung einer "Besachwalterschaft" an. Dieses Feststellungsverfahren wurde aber zu meinem Gunsten entschieden, siehe Aussage im Video.

Mittlerweile langte bei mir ein Schreiben des BG Imst über die Entscheidung der Zwangsversteigerung des Hauses zwecks Einbringung des geforderten Betrages ein.  Auch wurde am 30.April 2015 ein Schätzgutachten mit Gerichtsgutachter, Gerichtsvollzieher, vier Polizisten(!) und Polizeihund(!) durchgeführt (darüber gibt es ein Video). 

Es erfolgte ein erster Kontakt mit dem neugegründeten "Amt für Menschen". Ein erstes Schreiben schickte ich im Dez. 2015 und es wurde von mir auch der volle eingeforderte Betrag beim Amt der Menschen hinterlegt (11. Februar 2016) und dies der Raiba Jenbach/Wiesing und den Behörden auch mitgeteilt. Das bedeutet, dass die Bank nach Vorlegung der geforderten Informationen das Geld erhalten kann, wenn es Ihnen denn auch zu Recht zustehen würde. Aber: Keine Antwort, der "Rechtsweg" ging unbeeindruckt seine Weg! 

Am 28. Jänner 2016 gegen 17 Uhr fand die erste Versteigerungsbesichtigung durch Interessenten statt.

Wenige Tage vor dem Versteigerungstermin schicke ich der Raiba Jenbach/Wiesing zu Handen der entsprechenden verantwortlichen Personen zwei eingeschriebene Briefe mit dem Nachweis, dass das Geld beim Amt der Menschen hinterlegt sei. Ich erhielt die eingeschriebenen Briefe jedoch ungeöffnet zurück ...

Die tatsächliche Versteigerung am BG Imst durch Richter Dr. Besler und übertrieben starker Polizeipräsenz fand am Freitag den 12. Februar 2016 ab 9 Uhr statt.

Den Zuschlag erhielt ein Bieter, der auch bei der Besichtigung anwesend war, für 135.000,00 Euro. Die Versteigerung hat eine ca. 4-wöchige Einspruchsfrist und es wurde ein Überbot gemacht von einem anderen Bieter mit 168.750.00 Euro.

Mens:ch egon vom zams, am 21.02.2016

Die ausführliche Darstellung finden Sie im Video auf der Webseite http://egon-roeck-wenns.webnode.com/  

Abschließend noch eine kurze Zusammenfassung - im Hinblick darauf, dass andere Menschen von derartigen Machenschaften ihrer Bank bewahrt bleiben mögen.

1. Wie kann man in eine solche Situation kommen? Nun erstens sicherlich dadurch, dass man überhaupt einen Kredit bei einer Bank aufnimmt. Zum anderen dadurch, dass sich Banken bei ihnen unangenehmen Themen sich kurzerhand auf das Bankgeheimnis berufen und drittens, dass sich die dann ins Spiel kommenden Rechtsanwälte, Richter und Rechtspfleger sich nicht darum scheren, WARUM es überhaupt zu einer Fälligstellung eines Betrages gekommen ist. Ein Schelm, der da vermutet, es könnte ein System dahinterstecken...

2. Wie kann man eine solche Situation vermeiden? Wie oben in Punkt eins angeführt: Keinen auch noch so verlockenden Kredit aufnehmen! Ansonsten kann anderen Menschen nur geraten werden: Glauben Sie nichts und lassen Sie sich JEDE Vereinbarung, und sei sie noch so "unbedeutend" schriftlich von Ihrer Bank geben, unterzeichnet mit einem "echten" Namen, von einem Menschen also, der mit seiner Unterschrift bestätigt, dass er/sie damit auch die volle Verantwortung für das übernimmt, was er im Gespräch gesagt oder zugesagt hat!

"Kredit kommt von credo bzw. credere und bedeutet Vertrauen". Das heißt aber nicht nur, dass die Bank darauf vertrauen darf, dass sie ihr Geld zurück erhält - sie vertraut ja ohnehin erst dann, wenn es genügend Sicherheiten gibt, die ihr noch dazu schriftlich bei Vertragsabschluss bestätigt werden müssen - sondern der Kreditgeber MUSS darauf vertrauen, dass nach erfolgter Rückzahlung auch tatsächlich alle Schuld getilgt ist. Sicherheiten, wie die Bank sie gegenüber dem Kreditnehmer in der Hand hat, hat der Kreditnehmer nämlich nicht!

Literatur zum Thema Kredit können Sie hier finden: https://www.kreditopferhilfe.net/de/buchempfehlung-bankster-club  (Empfehlenswert: "Schwarzbuch Raiffeisen" von Lutz Holzinger & Clemens Staudinger, Mandelbaum Verlag)